Ohne mampf kein kampf

Selbstverständnis der volxküche weimar

Die autonome volxküche weimar bekocht und versorgt billig gegen spende oder auch umsonst größere anzahlen von leuten, die politisch autonom / links / anti-rassistisch aktiv sind.
Sie gibt es bewusst seit dem flüchtlingskongreß 1998 in jena und war seitdem auf den ratschlägen der lag antira/antifa 1998/1999/2000/2001/2002/2003, bei den castorprotesten 2000/2001/2002/2003, zu den weimarer stationen der karawane nach prag 2000 und der karawane für die rechte von flüchtlingen und migrantInnen 2002, beim grenzcamp 2002/2003, sowie bei zahlreichen demos, straßenfesten, konzerten und vorbereitungstreffen tätig.
Hintergrund sind die autonomen häuser – gerberstr.1 und haus für soziokultur, gerberstr.3 – mit ihren sonntagsfrühstüxen, mittaxküchen und abendessenange-boten, die foodcoop des studierendenrates ( früher grüne liga ) und zahlreichen einzelpersonen, die sich über zeitaufwand, erfahrung ( zb. workcamps und kinderzeltlager ) oder besitztum ( zb. gulaschkanone ) einbringen.
Die mobile volxküche wird ehrenamtlich betrieben, hat eine kapazität von 100 – 400 leuten ( erweiterbar ), kocht vegan, vegetarisch und ( auf anfrage, aber ein-geschränkt ) mit fleisch – mit zutaten aus dem ökohof bis supermarkt.
Über ihren einsatz wird in einem plenum entschieden, dh. wenn sich eine hand-lungsfähige gruppe findet und alle mit dem einsatz einverstanden sind, kann es los gehen.
Durch einkäufe unterstützt sie die gutscheininitiative 1:1, die asylsuchenden und flüchtlingen in weimar lebensmittel-gutscheine gegen bargeld tauscht.

kontakt:
gerber 1 ev., gerberstr.1, 99423 weimar, tel+fax: 03643/515468
gerbereins@yahoo.de, www.doc-mulei.de

volxküche bei zeltlagern

platzlage und beschaffenheit:
- möglichst trockener, harter untergrund: zb.: schotter
- eventuell leicht erhöht
- schnell beschaffbares stroh und paletten wegen regen
- viel platz für vorrats und brennstofflager, kochfläche, essensausgabe, sitz- und spülengelegenheiten
- nähe zum plenumszelt wegen regen
- eventuell nähe eingang wegen cafebetrieb, wache, anfahrt
- eventuell eigene zufahrt

elementarversorgung:
- möglichst extra strom versorgung
- möglichst zweifach wasserversorgung ( kochen intern und spülen allgemein ), leitungen oder tanks
- abwasserweg
- platz für müll, müllbeseitigung

grobausrüstung:
- vorratszelt, brennstoffzelt, kochzelt
- ausgabepavellions ( -zelt )
- genügend tische und bänke, paletten
- kühlgelegenheiten: kühlwagen, -truhen und – schränke
- eigene toilette ( hygiene )

einkaufswege:
- großmärkte, handelshöfe
- großbäckereien
- supermärkte, fachgeschäfte
- tafeln
- container
- bauernhöfe
- bio-, öko- und weltläden, genossenschaften, biohöfe

politische unterstützung:
- gutscheinumtausch oder chipeinkauf
- armenküchen, grüne tafeln
- autonome zentren, besetzte häuser
- food not bombs